Fatima Naqvi
Die Stimmenimitatoren
Thomas Bernhard und die KI

Fatima Naqvi

Der KI wird ein Paradigmenwechsel zugeschrieben: Mit ihrem Einzug soll sich alles verändern, vor allem das Lesen und Verfassen von Texten. Doch was bedeutet die KI für die Analyse von Literatur? Wo hilft sie Interpret*innen weiter? Wie verändern sich die Verfahren von close und distant reading? Das Werk von Thomas Bernhard wird an der Yale University mit KI-gestützten Methoden untersucht.
In dem Vortrag geht es um Bernhards Kurzprosa, in der er die Imitation von Stimmen durch die KI vorausgesehen hat – und was dem entgegengesetzt werden kann.
In Kooperation mit den Schmidt-Dengler-Lectures.
Fatima Naqvi ist Professorin für Germanistik und Filmwissenschaft an der Yale University. In ihrer aktuellen Forschung beschäftigt sie sich mit dem Thema Krankenhaus als Erfahrungsort sowie mit den Schriftstellerinnen des Roten Wien.
Norbert Christian Wolf ist Professor für Neuere deutsche Literatur an der Universität Wien und Leiter der Forschungsstelle Thomas Bernhard an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften.
Mit mit Unterstützung von Stadt Wien Kultur
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Argentinierstraße 30a,
1040 Wien
Begrüßung
Veronica Kaup-Hasler, Stadträtin für Kultur und Wissenschaft
Vortrag
Fatima Naqvi, Professorin für Germanistik und Filmwissenschaft, Yale University
Anschließendes Gespräch
Fatima Naqvi und Norbert Christian Wolf, Professor für Neuere deutsche Literatur, Universität Wien
Rahmenmoderation
Anita Eichinger, Direktorin der Wienbibliothek im Rathaus
Anmeldung erforderlich
telefonisch unter 01 501 70 377 oder per E-Mail an radiokulturhaus@orf.at
Video zur Veranstaltung:
Youtube Kanal Wienbibliothek im Rathaus
Fotos zur Veranstaltung:
zum Fotoarchiv
Newsletter-Anmeldung:
post@vorlesungen.wien.gv.at
Vortragende:
Fatima Naqvi

© Maria Lavitt
Im Gespräch: Norbert Christian Wolf

© Michael Thomas